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Baumängel


Vielmehr als der Schaden interessiert uns die Ursache. Denn nur wenn wir wissen, was kaputt ist bzw. was zu dem Schaden geführt hat, können wir auch den richtigen Ansatz zur Instandsetzung (Sanierung) liefern. Hier ist viel Erfahrung und Pragmatismus gefragt. Nicht immer hilft das Wissen um die richtige DIN-Norm weiter. Was wurde bestellt und was wurde geliefert? Diese und viele andere Fragen gehören zur Analyse und sind der Beginn unserer Tätigkeit.

Gehen Sie mit Ihrem Gebäude zum Arzt? Nein, denn der Doktor macht im wahrsten Sinne des Wortes Hausbesuche. Wir werden gerufen, wenn Symptome am Bau sichtbar werden: Algen, Schimmel, Salzausblühungen lassen manches Haus schon von außen unansehnlich werden. Und innen wartet oft noch mehr: Jedes Gebäude (jede Wohnung) weist im Schnitt 21 Mängel auf – die Hälfte davon entsteht bereits im Rohbau! Daher bleiben sie oft viel zu lange unentdeckt. Wie der Arzt am menschlichen Körper gehen wir bei der Gebäudediagnose Schritt für Schritt vor. Wir analysieren die Symptome, untersuchen den Baukörper und finden die Ursache. Dies können verdeckte Mängel sein, zum Beispiel eine nicht fachgerecht aufgebrachte Dämmschicht. Holzteile faulen aufgrund von Feuchteeinwirkungen. Gerade weil Feuchte Ursache für so viele Bauschäden ist, haben wir uns auf Feuchteschäden spezialisiert.

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Häuser brauchen korrekte Diagnosen
Die Analyse ist ergebnisoffen, die Bewertung folgt im nächsten Schritt. Ein Mangel ist zunächst nur die Abweichung des Ist-Zustands vom Soll. Das Soll ist neben gesetzlichen Vorschriften und den allgemein anerkannten Regeln der Technik vor allem das, was Bauherr und Ausführender vor dem Bau verabredet haben. Schon bei Kleinigkeiten beginnen deshalb die Diskussionen: Sind die Anforderungen genau definiert? War mit „weißen Wänden“ wirklich Raufaser gemeint? Warum ist das Gefälle in der Dusche so niedrig? Wir sprechen vor Ort alle Sprachen: die des Architekten, die des Bauherrn und die des Handwerkers. Deshalb setzen wir in erster Linie auf Kommunikation, um weitere Kosten im Streitfall zu vermeiden. Und wenn man uns früh genug einbindet, vermeiden wir in der Regel eine Sanierung, die noch mehr Zusatzkosten verursacht. Bleiben wir bei der Dusche: Wenn das Gefälle laut Herstellerangabe 2,5 % betragen soll, sind 2,1 % ein Mangel – mit allen rechtlichen Konsequenzen. Wir sorgen dafür, dass Streitigkeiten trotzdem nicht eskalieren.

Häuser brauchen gute Therapeuten
Steht die Diagnose, beginnt die Therapie. Gerade bei gravierenden, verschleppten Baumängeln ist eine Sanierung meist unausweichlich. Wir nehmen gegebenenfalls Kontakt zu Vorbesitzern und Dienstleistern auf, denn viele Baumängel entstehen ausgerechnet im Gefolge von – eigentlich wertsteigernden – Modernisierungsmaßnahmen, etwa bei der energetischen Sanierung. Wir prüfen eventuelle Ansprüche aus Gewährleistung und erstellen ein Sanierungskonzept. Die notwendige Sanierung können wir auf Wunsch selbst in die Wege leiten und beaufsichtigen.




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